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ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Bruchrechnung
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
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Im engeren Sinn bezeichnet Bruchrechnung das Rechnen mit gemeinen BrĂźchen (manchmal auch gewĂśhnlichen BrĂźchen) in der âZähler-Bruchstrich-Nenner-Schreibweiseâ (siehe unten). Bruchrechnung gehĂśrt damit zur Arithmetik, einem Teilgebiet der Mathematik.
In einem weiteren Sinn wird das Wort auch fĂźr das Rechnen mit rationalen Zahlen gebraucht, gleichgĂźltig, in welcher Schreibweise sie vorliegen.
Eine wichtigere Erweiterung besteht in der Zulassung von Bruchtermen, das sind AusdrĂźcke, die formal wie gemeine BrĂźche gebildet werden, bei denen aber Zähler und Nenner Terme sein kĂśnnen, die Variablen enthalten. FĂźr diese Bruchterme gelten die Bruchrechenregeln sinngemäĂ. Das Rechnen mit Bruchtermen gehĂśrt aber zur Algebra.
Die Regeln der Bruchrechnung beziehen sich auf die Grundrechenarten, also auf Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division, sowie auf die Kehrwertbildung. Insbesondere bei Bruchtermen kommen auch Regeln fĂźr Potenzen und Wurzeln hinzu.
AuĂerdem gibt es eine KĂźrzungs- und Erweiterungsregel, die eine Besonderheit der Bruchrechnung sind. Sie beruht auf dem Unterschied zwischen Bruch und Bruchzahl, der im folgenden Abschnitt genauer dargestellt wird.
Die Bruchschreibweise, also die Schreibweise mit Bruchstrich, geht auf Leonardo von Pisa zurĂźck, der sie 1228 einfĂźhrte.cite-ref-1[1] Sie wird ganz allgemein in verschiedenen Bereichen der Mathematik, besonders in der Algebra, immer dann verwendet, wenn in der untersuchten Struktur die elementaren Bruchrechenregeln, insbesondere die KĂźrzungs- und Erweiterungsregel, gelten. Auch hier spricht man immer dann von âBruchrechnungâ, wenn diese Regeln angewendet werden.
Contents
⢠Gemeine Brßche
⢠Rechenregeln
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Bruch und Bruchzahl
Die Bruchrechnung beruht darauf, dass sich das Ganze (die Eins aus dem Rechnen mit natßrlichen Zahlen) unterteilen lässt. Einen Kuchen kann man zum Beispiel in vier Teile teilen. Wenn diese Teile gleich groà sind, so ist jedes Teil ein Viertel des Kuchens. Wenn, wie im Bild, eines der Viertel schon fehlt, so sind drei Viertel Kuchen dargestellt.
Geschrieben wird dies gewĂśhnlich in der âZähler-Bruchstrich-Nenner-Schreibweiseâ: Die Zahl unter dem Bruchstrich â der sogenannte Nenner oder auch Teiler â gibt an, in wie viele Teile das Ganze geteilt wurde; die Zahl Ăźber dem Bruchstrich â der Zähler â gibt an, wie viele Teile davon in diesem Falle gemeint sind. So erhält man einen Bruch. Man kann diesen auch so deuten: Der Zähler gibt an, wie viele Ganze gemeinsam in so viele gleich groĂe Teile zu teilen sind, wie der Nenner angibt. (Man legt drei Kuchen Ăźbereinander und teilt den Stapel in vier gleiche Teilstapel.)
Wird das Ganze (die Torte) stattdessen in acht Teile geteilt und werden davon sechs genommen, so ist das ein anderer Bruch: 6 8 {\displaystyle {\frac {6}{8}}} statt 3 4 {\displaystyle {\frac {3}{4}}} . Aber diese beiden BrĂźche stehen offenbar fĂźr die gleiche Menge Kuchen: Sie stehen fĂźr dieselbe Bruchzahl.
Gleichwertige BrĂźche
FĂźr jede Bruchzahl gibt es viele (unendlich viele) verschiedene Darstellungen, verschiedene BrĂźche, die alle denselben Wert (dieselbe GrĂśĂe) verkĂśrpern, aber auf unterschiedliche Weise. Von einem Bruch zum anderen gelangt man durch Erweitern und KĂźrzen. Dadurch ändert sich der Wert einer Bruchzahl nicht, man erhält aber fĂźr diese Zahl verschiedene Darstellungsweisen: verschiedene BrĂźche. Diese werden als gleichwertige (oder auch äquivalente) BrĂźche bezeichnet und beschreiben denselben Anteil am Ganzen.cite-ref-2[2]
Demnach sind BrĂźche genau dann gleichwertig, wenn sie alternativ eine der folgenden Bedingungen erfĂźllen.
⢠Sie fßhren vollständig gekßrzt zu demselben Bruch.
⢠Sie fßhren nach Erweiterung auf denselben Nenner zu demselben Bruch.
⢠Ihre Quotienten aus Zähler und Nenner ergeben jeweils dieselbe rationale Zahl, auch Bruchzahl genannt.
⢠Auf dem Zahlenstrahl liegen sie an derselben Stelle.cite-ref-3[3]
Beispiele
⢠3 4 {\displaystyle {\tfrac {3}{4}}} und 6 8 {\displaystyle {\tfrac {6}{8}}} beschreiben denselben Anteil am Ganzen, nämlich 0 , 75 {\displaystyle 0{,}75} .
⢠4 6 {\displaystyle {\tfrac {4}{6}}} und 8 12 {\displaystyle {\tfrac {8}{12}}} fßhren vollständig gekßrzt zu demselben Bruch, nämlich 2 3 {\displaystyle {\tfrac {2}{3}}} .
⢠2 12 {\displaystyle {\tfrac {2}{12}}} und 3 18 {\displaystyle {\tfrac {3}{18}}} fßhren nach Erweiterung auf den Nenner 36 {\displaystyle 36} zu demselben Bruch, nämlich 6 36 {\displaystyle {\tfrac {6}{36}}} .
⢠3 7 {\displaystyle {\tfrac {3}{7}}} und 15 35 {\displaystyle {\tfrac {15}{35}}} ergeben jeweils dieselbe rationale Zahl 0 , 428571 ¯ ¯ {\displaystyle 0{,}{\overline {428571}}} , wenn man ihre Quotienten aus Zähler und Nenner bildet. In diesem Falle handelt es sich um einen periodischen Dezimalbruch.
⢠3 5 {\displaystyle {\tfrac {3}{5}}} , 6 10 {\displaystyle {\tfrac {6}{10}}} und 9 15 {\displaystyle {\tfrac {9}{15}}} liegen auf dem Zahlenstrahl an derselben Stelle, nämlich 0 , 6 {\displaystyle 0{,}6} .
Definition und Bezeichnungen
BrĂźche lassen sich zunächst in gemeine BrĂźche (auch gewĂśhnliche BrĂźche genannt) und DezimalbrĂźche (= Dezimalzahl, umgangssprachlich: âKommazahlâ) einteilen, daneben gibt es noch die Darstellung als gemischter Bruch. Wenn man von einem Bruch spricht, meint man in der Regel einen gemeinen Bruch, das Rechnen mit DezimalbrĂźchen wird meistens nicht als Bruchrechnung bezeichnet.
In der nachfolgenden Tabelle sind gebräuchliche Bezeichnungen fĂźr BrĂźche zusammengefasst, die in diesem Abschnitt erklärt werden. Die in der Tabelle weiter unten stehenden Begriffe fallen jeweils unter die darĂźberstehenden Oberbegriffe, zum Beispiel ist jeder Scheinbruch ein gemeiner Bruch, nebeneinanderstehende Begriffe mĂźssen sich nicht ausschlieĂen. Dabei ist zu beachten, dass es sich um Bezeichnungen fĂźr Zahlschreibweisen und nicht fĂźr die dargestellten Zahlen handelt. Eine bestimmte Zahl kann verschiedene Darstellungen haben, die jeweils mit unterschiedlichen Begriffen aus der Tabelle bezeichnet werden. So kann man zum Beispiel jeden unechten Bruch auch als gemischten Bruch schreiben.
| Bruch | Bruch | Bruch | Bruch | Bruch | Bruch |
|---|---|---|---|---|---|
| gemeiner Bruch, gewĂśhnlicher Bruch | gemeiner Bruch, gewĂśhnlicher Bruch | gemeiner Bruch, gewĂśhnlicher Bruch | gemeiner Bruch, gewĂśhnlicher Bruch | gemischter Bruch | Dezimalbruch |
| echter Bruch, eigentlicher Bruch | echter Bruch, eigentlicher Bruch | unechter Bruch, uneigentlicher Bruch | unechter Bruch, uneigentlicher Bruch | gemischter Bruch | Dezimalbruch |
| Stammbruch | Zweigbruch, abgeleiteter Bruch | Scheinbruch, uneigentlicher Bruch | unechter Bruch, der kein Scheinbruch ist | gemischter Bruch | Dezimalbruch |
Weitere Formen, in denen Bruchzahlen dargestellt werden kÜnnen (Kettenbruch, Prozent- und Promilleschreibweise, Binärbrßche usw.), werden in je eigenen Artikeln behandelt und in dieser Tabelle nicht aufgefßhrt.
Gemeine BrĂźche
Gemeine BrĂźche werden im Allgemeinen durch eine Ăbereinanderstellung von Zähler und Nenner, getrennt durch einen waagerechten Strich, dargestellt:
Z N {\displaystyle {\frac {Z}{N}}}
Zähler und Nenner eines Bruches sind ganze Zahlen. Dabei darf der Nenner N {\displaystyle N} nicht null sein, da eine Division durch Null nicht definiert ist.
Jeder Bruch kann nämlich auch als Divisionsaufgabe verstanden werden. Dabei ist der Zähler Z {\displaystyle Z} der Dividend, der Nenner N {\displaystyle N} der Divisor:
Z : N = Z N {\displaystyle Z:N={\frac {Z}{N}}}
Das Entscheidende bei der Bruchrechnung ist, dass hier jede Division (auĂer durch null) mĂśglich ist und ein einfach darstellbares Ergebnis hat, während ja im Bereich der ganzen Zahlen die Teilbarkeitsregeln gelten.
Ăblicherweise werden fĂźr Zähler und Nenner natĂźrliche Zahlen verwendet und ein eventuell vorhandenes negatives Vorzeichen wird vor den Bruch gesetzt, also beispielsweise â â 3 4 {\displaystyle -{\tfrac {3}{4}}} statt â â 3 4 {\displaystyle {\tfrac {-3}{4}}} oder 3 â â 4 {\displaystyle {\tfrac {3}{-4}}} . Sind Zähler und Nenner negativ, so bezeichnet das nach den Regeln der Division von ganzen Zahlen den positiven Bruch: â â 3 â â 4 = 3 4 {\displaystyle {\tfrac {-3}{-4}}={\tfrac {3}{4}}}
Bei einer Variante dieser Schreibweise, die oft verwendet wird, wenn gemeine Brßche in Texten vorkommen, werden Zähler, Bruchstrich und Nenner hintereinandergeschrieben und als Bruchstrich ein Schrägstrich verwendet,cite-ref-4[4] zum Beispiel 1/2, 3/8. Bei der Schreibweise mit Schrägstrich an Stelle des waagrechten Bruchstrichs werden (vor allem) einstellige Zähler und Nenner manchmal verkleinert ßber bzw. unter den Schrägstrich geschrieben: 6/7. Zu diesem Zweck existieren in vielen Druckzeichensätzen Sonderzeichen, wie zum Beispiel ž oder ½.
Echte und unechte BrĂźche
Wenn bei einem Bruch der Betrag des Zählers kleiner als der Betrag des Nenners ist, spricht man von einem echten oder eigentlichen Bruch (z. B. 6 7 {\displaystyle {\tfrac {6}{7}}} oder 2 5 {\displaystyle {\tfrac {2}{5}}} ), andernfalls von einem unechten oder uneigentlichen Bruch (z. B. 7 7 {\displaystyle {\tfrac {7}{7}}} oder 11 3 {\displaystyle {\tfrac {11}{3}}} ).
Echte BrĂźche sind also die, deren Betrag kleiner ist als ein Ganzes.
StammbrĂźche und ZweigbrĂźche
Ist der Zähler in einem gemeinen Bruch gleich 1 (z. B. 1 2 {\displaystyle {\tfrac {1}{2}}} oder 1 9 {\displaystyle {\tfrac {1}{9}}} ), spricht man von einem Stammbruch, ansonsten von einem abgeleiteten Bruch oder Zweigbruch.
ScheinbrĂźche
Unechte Brßche, bei denen der Zähler ein ganzzahliges Vielfaches des Nenners ist (z. B. 12 3 {\displaystyle {\tfrac {12}{3}}} ), bezeichnet man als Scheinbrßche, da sie sich durch Kßrzen in ganze Zahlen umwandeln lassen (im Beispiel in die Zahl 4). Insbesondere lässt sich jede ganze Zahl n {\displaystyle n} als Scheinbruch n 1 {\displaystyle {\tfrac {n}{1}}} schreiben.
Gemischte BrĂźche
Unechte BrĂźche, die keine ScheinbrĂźche sind, lassen sich immer als gemischte BrĂźche (auch: als gemischte Zahlen, in gemischter Schreibweise) darstellen.
Dabei wird zunächst der ganzzahlige Anteil, d. h. die zur Null hin gerundete Zahl, geschrieben und anschlieĂend direkt danach der verbleibende Anteil als echter Bruch. Zum Beispiel 1 1 3 {\displaystyle 1{\tfrac {1}{3}}} statt 4 3 {\displaystyle {\tfrac {4}{3}}} oder â â 3 3 5 {\displaystyle -3{\tfrac {3}{5}}} statt â â 18 5 {\displaystyle -{\tfrac {18}{5}}} .
Ein Problem der gemischten Schreibweise ist, dass sie als Produkt missverstanden werden kann:
So steht 2 1 3 {\displaystyle 2{\tfrac {1}{3}}} meist fĂźr 2 + 1 3 = 7 3 {\displaystyle 2+{\tfrac {1}{3}}={\tfrac {7}{3}}} und nicht fĂźr 2 â
â
1 3 = 2 3 {\displaystyle 2\cdot {\tfrac {1}{3}}={\tfrac {2}{3}}} .
Schreibt man dagegen a b c {\displaystyle a{\tfrac {b}{c}}} , so handelt es sich nicht um einen Bruch in gemischter Schreibweise, sondern (wegen der Variablen) um einen Term. Hier muss das weggelassene Rechenzeichen ein Malpunkt sein (andere Rechenzeichen dĂźrfen in Termen nicht weggelassen werden). a b c {\displaystyle a{\tfrac {b}{c}}} muss also als a â
â
b c {\displaystyle a\cdot {\tfrac {b}{c}}} verstanden werden und niemals als a + b c {\displaystyle a+{\tfrac {b}{c}}} .
Rechenregeln
Praktisches Rechnen mit BrĂźchen
Beim Rechnen mit Brßchen in den vier Grundrechenarten Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division werden jeweils zwei Brßche verknßpft, sodass eine dritte Zahl entsteht. Dies darf nicht verwechselt werden mit dem Umformen von Brßchen, wobei ein einziger Bruch eine neue Form erhält, ohne dass sein Wert sich ändert.
Das Umformen (die Formänderung) ist oft die Voraussetzung dafßr, dass mit Brßchen gerechnet werden kann. Deshalb wird es hier zuerst behandelt.
Formänderung von Brßchen
Umrechnen in eine Dezimalzahl
Um einen Bruch in eine Kommazahl umzuwandeln, dividiert man einfach den Zähler durch den Nenner. 3 4 {\displaystyle {\tfrac {3}{4}}} ergibt 0,75 beziehungsweise 75 % vom Ganzen.
Erweitern und KĂźrzen
Der Wert der durch einen Bruch dargestellten Bruchzahl ändert sich nicht, wenn man Zähler und Nenner des Bruches mit derselben Zahl (ungleich 0) multipliziert (den Bruch erweitert) oder durch einen gemeinsamen Teiler von Zähler und Nenner teilt (den Bruch kßrzt).
Beispiel: 2 3 = 2 â
â
5 3 â
â
5 = 10 15 {\displaystyle {\tfrac {2}{3}}={\tfrac {2\cdot 5}{3\cdot 5}}={\tfrac {10}{15}}} . Von links nach rechts gelesen wurde der Bruch erweitert, von rechts nach links gekĂźrzt.
Gemischte Zahlen einrichten und Ganze abspalten
Der Wert einer in gemischter Schreibweise dargestellten Bruchzahl ändert sich nicht, wenn man den ganzzahligen Anteil als Scheinbruch mit dem Nenner des Bruchteils schreibt und die verbliebenen Bruchanteile hinzuzählt. Umgekehrt kann man bei einem unechten Bruch die Bruchteile, die Ganze ergeben, abspalten und die verbleibenden als Bruch anfßgen.
Beispiel: 8 3 = 6 3 + 2 3 = 2 + 2 3 = 2 2 3 {\displaystyle {\tfrac {8}{3}}={\tfrac {6}{3}}+{\tfrac {2}{3}}=2+{\tfrac {2}{3}}=2{\tfrac {2}{3}}} . Von links nach rechts gelesen wurden Ganze abgespalten, von rechts nach links wurde die gemischte Zahl eingerichtet.
BrĂźche gleichnamig machen
Gemeine BrĂźche, die den gleichen Nenner haben, heiĂen gleichnamig; sind die Nenner voneinander verschieden, so heiĂen sie ungleichnamig. Werden ungleichnamige BrĂźche so erweitert, dass sie danach die gleichen Nenner haben, so nennt man das gleichnamig machen. Beim praktischen Rechnen sollte dazu der Hauptnenner der BrĂźche bestimmt werden, das ist das kleinste gemeinsame Vielfache (kgV) der Nenner.
Beispiel: Die BrĂźche 2 7 ; 1 6 ; 9 14 {\displaystyle {\tfrac {2}{7}};{\tfrac {1}{6}};{\tfrac {9}{14}}} sollen gleichnamig gemacht werden. Das kgV der Nenner ist 2 â
â
3 â
â
7 = 42 {\displaystyle 2\cdot 3\cdot 7=42} , also werden alle drei BrĂźche so erweitert, dass ihr Nenner jeweils 42 lautet:
2 7 = 2 â
â
6 42 = 12 42 ; 1 6 = 1 â
â
7 42 = 7 42 ; 9 14 = 9 â
â
3 42 = 27 42 {\displaystyle {\frac {2}{7}}={\frac {2\cdot 6}{42}}={\frac {12}{42}};\quad {\frac {1}{6}}={\frac {1\cdot 7}{42}}={\frac {7}{42}};\quad {\frac {9}{14}}={\frac {9\cdot 3}{42}}={\frac {27}{42}}} .
Die gleichnamigen Darstellungen lassen sich nun beispielsweise verwenden, um die dargestellten Bruchzahlen der GrĂśĂe nach zu ordnen, indem man ihre Zähler vergleicht:
7 42 < 12 42 < 27 42 {\displaystyle {\frac {7}{42}}<{\frac {12}{42}}<{\frac {27}{42}}\;} , also muss 1 6 < 2 7 < 9 14 {\displaystyle \;{\frac {1}{6}}<{\frac {2}{7}}<{\frac {9}{14}}\;} gelten.
Die Grundrechenarten
Addieren und Subtrahieren
Die BrĂźche, die addiert oder subtrahiert werden sollen, werden zunächst gleichnamig gemacht, anschlieĂend werden ihre Zähler addiert bzw. subtrahiert.
Beispiele:
⢠Addition von zwei gleichnamigen gemeinen BrĂźchen: 3 4 + 1 4 = 1 {\displaystyle {\tfrac {3}{4}}+{\tfrac {1}{4}}=1} Man liest: âdrei Viertel plus ein Viertelâ (Figur 1)
⢠Addition von zwei ungleichnamigen gemeinen Brßchen, deren Ergebnis ein echter Bruch ist: 1 6 + 2 15 = 5 30 + 4 30 = 9 30 = 3 10 {\displaystyle {\tfrac {1}{6}}+{\tfrac {2}{15}}={\tfrac {5}{30}}+{\tfrac {4}{30}}={\tfrac {9}{30}}={\tfrac {3}{10}}} (Figur 2)
⢠Addition von zwei ungleichnamigen gemeinen Brßchen, deren Ergebnis ein gemischter Bruch ist: 2 3 + 3 4 = 8 12 + 9 12 = 17 12 = 1 5 12 {\displaystyle {\tfrac {2}{3}}+{\tfrac {3}{4}}={\tfrac {8}{12}}+{\tfrac {9}{12}}={\tfrac {17}{12}}=1{\tfrac {5}{12}}} (Figur 3)
Multiplizieren
Brßche werden multipliziert, indem man jeweils ihre Zähler und Nenner miteinander multipliziert. Das Produkt der Zähler ist dann der Zähler des Ergebnisses, das Produkt der Nenner ist dann der Nenner des Ergebnisses.
Beispiel:
2 3 â
â
4 5 = 2 â
â
4 3 â
â
5 = 8 15 {\displaystyle {\tfrac {2}{3}}\cdot {\tfrac {4}{5}}={\tfrac {2\cdot 4}{3\cdot 5}}={\tfrac {8}{15}}}
In Figur 4 hat die gesamte braune Fläche einen Anteil von 2 3 {\displaystyle {\tfrac {2}{3}}} an der Gesamtfläche und die hellbraune Fläche einen Anteil von 4 5 {\displaystyle {\tfrac {4}{5}}} an der gesamten braunen Fläche.
Dividieren
â
Hauptartikel
:
Doppelbruch
Durch einen Bruch wird dividiert, indem man mit seinem Kehrwert multipliziert.
Beispiel: 2 15 : 14 27 = 2 15 â
â
27 14 = 2 â
â
27 15 â
â
14 = 2 â
â
3 â
â
9 3 â
â
5 â
â
2 â
â
7 = 9 5 â
â
7 = 9 35 {\displaystyle {\frac {2}{15}}:{\frac {14}{27}}={\frac {2}{15}}\cdot {\frac {27}{14}}={\frac {2\cdot 27}{15\cdot 14}}={\frac {2\cdot 3\cdot 9}{3\cdot 5\cdot 2\cdot 7}}={\frac {9}{5\cdot 7}}={\frac {9}{35}}} .
Dabei dĂźrfen, wie im Beispiel dargestellt, Zwischenergebnisse gekĂźrzt werden (hier beispielsweise die 3 und die 2 im vorletzten Schritt).
Rechnen mit gemischten BrĂźchen
Beim Multiplizieren oder Dividieren von gemischten BrĂźchen ist es meist nĂśtig, diese zunächst in gewĂśhnliche BrĂźche umzuwandeln. (AuĂer bei ganz einfachen Aufgaben, wie etwa 6 1 3 : 2 = 3 1 6 {\displaystyle 6{\tfrac {1}{3}}:2=3{\tfrac {1}{6}}} .)
Beim Addieren und Subtrahieren dagegen ist es gßnstiger, die Ganzen fßr sich zu betrachten und Bruchrechnung nur bei den verbleibenden echten Brßchen anzuwenden. Beim Addieren kann hier ein zusätzliches Ganzes auftreten, beim Subtrahieren mÜgen die Bruchteile nicht ausreichen, sodass eines der Ganzen zu einem Scheinbruch aufgeteilt werden muss:
13 3 4 + 27 1 2 = 40 + ( 3 4 + 1 2 ) = 40 + 1 1 4 = 41 1 4 {\displaystyle 13{\tfrac {3}{4}}+27{\tfrac {1}{2}}=40+\left({\tfrac {3}{4}}+{\tfrac {1}{2}}\right)=40+1{\tfrac {1}{4}}=41{\tfrac {1}{4}}} ;
16 1 3 â â 9 1 2 = 7 + ( 1 3 â â 1 2 ) = 7 + ( 2 6 â â 3 6 ) = 6 + ( 6 6 + 2 6 â â 3 6 ) = 6 5 6 {\displaystyle 16{\tfrac {1}{3}}-9{\tfrac {1}{2}}=7+\left({\tfrac {1}{3}}-{\tfrac {1}{2}}\right)=7+\left({\tfrac {2}{6}}-{\tfrac {3}{6}}\right)=6+\left({\tfrac {6}{6}}+{\tfrac {2}{6}}-{\tfrac {3}{6}}\right)=6{\tfrac {5}{6}}} .
Abstrakte Rechenregeln
Die folgenden Regeln gelten sowohl beim Bruchrechnen im engeren Sinn als auch beim Rechnen mit Bruchtermen. Beim Rechnen mit Brßchen stehen die Variablen a , b , c , d , n {\displaystyle a,\;b,\;c,\;d,\;n\;} in den Regeln fßr bestimmte ganze Zahlen. Setzt man stattdessen fßr diese Variablen andere Ausdrßcke, z. B. selbst wieder echte Brßche, Dezimalbrßche oder Terme ein, dann erhält man Regeln fßr das Rechnen mit Bruchtermen, das Bruchrechnen im weiteren Sinn.
Beim Rechnen mit BrĂźchen liefern die abstrakten Rechenregeln stets korrekte Ergebnisse, häufig ist die Rechnung mit den âpraktischen Rechenregelnâ weniger aufwändig.
Erweitern und KĂźrzen
| KĂźrzen â {\displaystyle \rightarrow } |
|---|
| a â
c b â
c = a b {\displaystyle {\frac {a\cdot c}{b\cdot c}}={\frac {a}{b}}} |
| â {\displaystyle \leftarrow } Erweitern |
Hilfreiche EselsbrĂźcken hierzu sind:
⢠Aus Differenzen und Summen kßrzen nur die Dummen.
⢠Was du oben tust, machst du auch unten!
Aus der Ăquivalenz a b = a â
â
c b â
â
c {\displaystyle {\frac {a}{b}}={\frac {a\cdot c}{b\cdot c}}} fßr beliebige natßrliche Zahlen c > 0 {\displaystyle c>0} folgt, dass jede rationale Zahl durch unendlich viele verschiedene Brßche dargestellt werden kann, denn es gilt a b = 2 a 2 b = 3 a 3 b = 4 a 4 b = ⯠⯠{\displaystyle {\frac {a}{b}}={\frac {2a}{2b}}={\frac {3a}{3b}}={\frac {4a}{4b}}=\dotsb } .
Addition
a b + c d = a â
â
d + c â
â
b b â
â
d {\displaystyle {\frac {a}{b}}\;+\;{\frac {c}{d}}\;=\;{\frac {a\cdot d+c\cdot b}{b\cdot d}}}
Subtraktion
a b â â c d = a â
â
d â â c â
â
b b â
â
d {\displaystyle {\frac {a}{b}}-{\frac {c}{d}}\;=\;{\frac {a\cdot d-c\cdot b}{b\cdot d}}}
Multiplikation
a b â
â
c d = a â
â
c b â
â
d {\displaystyle {\frac {a}{b}}\;\cdot \;{\frac {c}{d}}\;=\;{\frac {a\cdot c}{b\cdot d}}}
a b â
â
n = a â
â
n b {\displaystyle {\frac {a}{b}}\;\cdot \;n\;=\;{\frac {a\cdot n}{b}}}
Division
a b : c d = a b â
â
d c = a â
â
d b â
â
c {\displaystyle {\frac {a}{b}}:{\frac {c}{d}}\;=\;{\frac {a}{b}}\;\cdot \;{\frac {d}{c}}\;=\;{\frac {a\cdot d}{b\cdot c}}}
a b : n = a b â
â
n und n : a b = n â
â
b a {\displaystyle {\frac {a}{b}}:n\;=\;{\frac {a}{b\cdot n}}\quad {\text{und}}\quad n:{\frac {a}{b}}\;=\;{\frac {n\cdot b}{a}}}
Potenzen
| Regel | Beispiel |
|---|---|
| a n b m = a n â
b â m {\displaystyle {\frac {a^{n}}{b^{m}}}=a^{n}\cdot b^{-m}} | 3 2 = 3 â
2 â 1 {\displaystyle {\frac {3}{2}}=3\cdot 2^{-1}} |
| a n a m = a n â m {\displaystyle {\frac {a^{n}}{a^{m}}}=a^{n-m}} | a 3 a 2 = a 3 â
a â 2 = a 3 â 2 = a {\displaystyle {\frac {a^{3}}{a^{2}}}=a^{3}\cdot a^{-2}=a^{3-2}=a} |
| a n b n = ( a b ) n {\displaystyle {\frac {a^{n}}{b^{n}}}=\left({\frac {a}{b}}\right)^{n}} | 3 2 2 2 = ( 3 2 ) 2 {\displaystyle {\frac {3^{2}}{2^{2}}}=\left({\frac {3}{2}}\right)^{2}} |
Rechnen mit Bruchtermen
Bruchterme, also RechenausdrĂźcke in der Form von gemeinen BrĂźchen, spielen in der elementaren Algebra eine wichtige Rolle. Im Allgemeinen enthalten Bruchterme neben Zahlen auch Variablen. Die Rechenregeln fĂźr BrĂźche kĂśnnen auch auf Bruchterme angewendet werden.
Definitionsbereich
Bei der Bestimmung des Definitionsbereiches eines Bruchterms ist zu beachten, dass der Nenner nicht den Wert 0 haben darf. Beispielsweise wäre der von x {\displaystyle x} abhängige Bruchterm 1 6 â â 2 x {\displaystyle {\tfrac {1}{6-2x}}} beim Einsetzen von x = 3 {\displaystyle x=3} nicht definiert. Der Definitionsbereich ist also D = R â â { 3 } {\displaystyle D=\mathbb {R} \setminus \{3\}} , wenn als Grundmenge die Menge der reellen Zahlen vorausgesetzt wird. In komplizierteren Fällen sollte der Nenner in Faktoren zerlegt werden, damit der Definitionsbereich erkennbar wird.
Beispiel: x x 2 â â 9 = x ( x + 3 ) ( x â â 3 ) {\displaystyle {\tfrac {x}{x^{2}-9}}={\tfrac {x}{(x+3)(x-3)}}} hat den Definitionsbereich D = R â â { â â 3 ; + 3 } {\displaystyle D=\mathbb {R} \setminus \{-3;+3\}} .
KĂźrzen
Kßrzen bedeutet, dass man Zähler und Nenner durch denselben Rechenausdruck dividiert. Wichtig dabei ist, dass nur Faktoren von Produkten herausgekßrzt werden kÜnnen. Summen und Differenzen im Zähler und im Nenner mßssen gegebenenfalls zuerst in Produkte zerlegt werden (Faktorisierung).
Beispiele:
1. 4 a b c 3 6 a 2 b c = 2 c 2 3 a {\displaystyle \quad {\frac {4abc^{3}}{6a^{2}bc}}={\frac {2c^{2}}{3a}}}
2. x 2 â â 6 x y + 9 y 2 2 x â â 6 y = ( x â â 3 y ) 2 2 ( x â â 3 y ) = x â â 3 y 2 {\displaystyle \quad {\frac {x^{2}-6xy+9y^{2}}{2x-6y}}={\frac {(x-3y)^{2}}{2(x-3y)}}={\frac {x-3y}{2}}}
Beim KĂźrzen eines Bruchterms kann sich der Definitionsbereich ändern. So ist im ersten Beispiel der ungekĂźrzte, links stehende Term nur definiert, wenn a , b , c â â 0 {\displaystyle a,b,c\neq 0} gilt, der rechtsstehende bereits, wenn nur a â â 0 {\displaystyle a\neq 0} gilt. Im zweiten Beispiel ist der ungekĂźrzte Term nur definiert, wenn x â â 3 y {\displaystyle x\neq 3y} gilt, der gekĂźrzte ist ohne Einschränkungen definiert.
Die Ănderung des Definitionsbereiches eines Bruchterms beim KĂźrzen ist eine der Techniken, mit denen Funktionsterme stetig fortgesetzt werden kĂśnnen.
Addition und Subtraktion
Wie bei Zahlen ist es nĂśtig, die gegebenen Bruchterme gleichnamig zu machen, d. h. auf den gleichen Nenner zu bringen. Man bestimmt einen mĂśglichst einfachen gemeinsamen Nenner (Hauptnenner), der durch alle gegebenen Nenner teilbar ist.
Beispiel:
3 2 a 2 â â 4 a b â â 1 2 a b + 2 {\displaystyle {\frac {3}{2a^{2}}}-{\frac {4ab-1}{2ab}}+2}
Als Hauptnenner ergibt sich 2 a 2 b {\displaystyle 2a^{2}b} . Die Erweiterungsfaktoren der drei gegebenen Bruchterme erhält man dadurch, dass man jeweils den gefundenen Hauptnenner durch den bisherigen Nenner dividiert. Die Erweiterungsfaktoren sind also b {\displaystyle b} , a {\displaystyle a} und 2 a 2 b {\displaystyle 2a^{2}b} .
3 2 a 2 â â 4 a b â â 1 2 a b + 2 {\displaystyle {\frac {3}{2a^{2}}}-{\frac {4ab-1}{2ab}}+2}
= 3 â
â
b â â ( 4 a b â â 1 ) â
â
a + 2 â
â
2 a 2 b 2 a 2 b {\displaystyle ={\frac {3\cdot b-(4ab-1)\cdot a+2\cdot 2a^{2}b}{2a^{2}b}}}
= 3 b â â 4 a 2 b + a + 4 a 2 b 2 a 2 b = 3 b + a 2 a 2 b {\displaystyle ={\frac {3b-4a^{2}b+a+4a^{2}b}{2a^{2}b}}={\frac {3b+a}{2a^{2}b}}}
Häufig lässt sich der Hauptnenner nur erkennen, wenn man die Nenner in Faktoren zerlegt (Faktorisierung). Dabei greift man oft auf die Methode des Ausklammerns zurßck oder verwendet binomische Formeln.
Beispiel:
x x 2 â â x y â â y x 2 + x y â â x x 2 â â y 2 {\displaystyle {\frac {x}{x^{2}-xy}}-{\frac {y}{x^{2}+xy}}-{\frac {x}{x^{2}-y^{2}}}}
= x x ( x â â y ) â â y x ( x + y ) â â x ( x + y ) ( x â â y ) {\displaystyle ={\frac {x}{x(x-y)}}-{\frac {y}{x(x+y)}}-{\frac {x}{(x+y)(x-y)}}}
= x â
â
( x + y ) â â y â
â
( x â â y ) â â x â
â
x x ( x + y ) ( x â â y ) {\displaystyle ={\frac {x\cdot (x+y)-y\cdot (x-y)-x\cdot x}{x(x+y)(x-y)}}}
= x 2 + x y â â x y + y 2 â â x 2 x ( x + y ) ( x â â y ) = y 2 x ( x + y ) ( x â â y ) {\displaystyle ={\frac {x^{2}+xy-xy+y^{2}-x^{2}}{x(x+y)(x-y)}}={\frac {y^{2}}{x(x+y)(x-y)}}}
Multiplikation und Division
Beim Multiplizieren von Bruchtermen mßssen sowohl die Zähler als auch die Nenner multipliziert werden. Gemeinsame Faktoren von Zähler und Nenner sollten herausgekßrzt werden.
Beispiel: 4 x y z 2 â
â
x z 6 y = 4 x 2 y z 6 y z 2 = 2 x 2 3 z {\displaystyle {\frac {4xy}{z^{2}}}\cdot {\frac {xz}{6y}}={\frac {4x^{2}yz}{6yz^{2}}}={\frac {2x^{2}}{3z}}}
In komplizierteren Aufgaben sollte man Zähler und Nenner in Faktoren zerlegen, um sie bereits vor der eigentlichen Multiplikation herauskßrzen zu kÜnnen.
Beispiel: a â â 2 b 4 a + 1 â
â
16 a 2 â â 1 a 2 â â 4 a b + 4 b 2 = a â â 2 b 4 a + 1 â
â
( 4 a + 1 ) ( 4 a â â 1 ) ( a â â 2 b ) 2 = 4 a â â 1 a â â 2 b {\displaystyle {\frac {a-2b}{4a+1}}\cdot {\frac {16a^{2}-1}{a^{2}-4ab+4b^{2}}}={\frac {a-2b}{4a+1}}\cdot {\frac {(4a+1)(4a-1)}{(a-2b)^{2}}}={\frac {4a-1}{a-2b}}}
Die Division von Bruchtermen lässt sich auf die Multiplikation zurßckfßhren. Man dividiert durch einen Bruchterm, indem man mit seinem Kehrwert multipliziert.
Beispiel: 2 x â â 3 5 x : 4 x 2 â â 9 10 x 2 = 2 x â â 3 5 x â
â
10 x 2 ( 2 x + 3 ) ( 2 x â â 3 ) = 2 x 2 x + 3 {\displaystyle {\frac {2x-3}{5x}}:{\frac {4x^{2}-9}{10x^{2}}}={\frac {2x-3}{5x}}\cdot {\frac {10x^{2}}{(2x+3)(2x-3)}}={\frac {2x}{2x+3}}}
Weitere Darstellungsformen
Ăgyptische BrĂźche
BrĂźche lassen sich auch als Zerlegungen in StammbrĂźche darstellen, z. B.
3 7 = 1 3 + 1 11 + 1 231 {\displaystyle {\frac {3}{7}}={\frac {1}{3}}+{\frac {1}{11}}+{\frac {1}{231}}} und
25 31 = 1 2 + 1 4 + 1 18 + 1 1116 {\displaystyle {\frac {25}{31}}={\frac {1}{2}}+{\frac {1}{4}}+{\frac {1}{18}}+{\frac {1}{1116}}} .
Die alten Ăgypter kannten nur solche Darstellungen von BrĂźchen, weshalb sie Ăgyptische BrĂźche genannt werden.
Pythagoreische BrĂźche
Das Zahlentripel ( 1 5 , 24 35 , 5 7 ) {\displaystyle ({\tfrac {1}{5}},{\tfrac {24}{35}},{\tfrac {5}{7}})} ist ein Beispiel eines pythagoreischen Bruchs (siehe auch pythagoreisches Tripel), denn
( 1 5 ) 2 + ( 24 35 ) 2 = ( 5 7 ) 2 {\displaystyle \left({\frac {1}{5}}\right)^{2}+\left({\frac {24}{35}}\right)^{2}=\left({\frac {5}{7}}\right)^{2}} .
Ein pythagoreischer Bruch kann demnach aus einem pythagoreischen Tripel erzeugt werden, indem dieses durch eine geeignete natßrliche Zahl dividiert wird. Der obige pythogareische Bruch lässt sich aus dem pythagoreischen Tripel (7,24,25) mittels Division durch 35 erzeugen.
Rationaler Zähler oder Nenner
Siehe auch
Literatur
⢠Erhard Cramer, Johanna NeĹĄlehovĂĄ: Vorkurs Mathematik. Arbeitsbuch zum Studienbeginn in Bachelor-Studiengängen. 3., verbesserte Auflage. Springer, Berlin / Heidelberg 2008, ISBN 978-3-540-78180-6, S. 77â83.
⢠Friedhelm Padberg, Sebastian Wartha: Didaktik der Bruchrechnung. 5. Auflage. Springer, 2023, ISBN 978-3-662-52968-3.
Weblinks
Wikibooks:
M
A
T
H
E
Îź
Îź
Îą
Îą
T
R
i
x
{\displaystyle {\color {BlueViolet}{\begin{matrix}{\mathbf {MATHE} \mu \alpha T\mathbb {R} ix}\end{matrix}}}}
Mathematik fĂźr die Schule
â Grundrechenarten und Bruchrechnungen
Wikibooks:
M
A
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Îź
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R
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x
{\displaystyle {\color {BlueViolet}{\begin{matrix}{\mathbf {MATHE} \mu \alpha T\mathbb {R} ix}\end{matrix}}}}
Mathematik fĂźr die Schule
â Bruchterme
Wiktionary: Bruchrechnung
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Bruchrechnung In Nachhilfe Videos veranschaulicht (Olaf Hinrichsen, OberPrima.com UG, 16. März 2018)
⢠Rechner fĂźr BrĂźche â diverse Online-Programme rund um die Bruchrechnung
⢠Formeln fĂźr die Bruchrechnung â Eine Ăźbersichtliche Auflistung der wichtigsten Formeln fĂźr das Rechnen mit BrĂźchen
⢠Interaktives Applet, das durch die verschiedene Aufgabenstellungen zur Bruchrechnung fßhrt
Einzelnachweise
cite-note-11. â Hans WuĂing: Vorlesungen zur Geschichte der Mathematik. VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, 1979, S. 325
cite-note-22. â Susanne Prediger, Christoph Selter, Stephan HuĂmann, Marcus NĂźhrenbĂśrger: Gleichwertigkeit verstehen aus: BrĂźche, Prozente, Dezimalzahlen - Handreichungen fĂźr ein Diagnose- und FĂśrderkonzept zur Sicherung mathematischer Basiskompetenzen, erschienen im Cornelsen Verlag (2014)
cite-note-33. â Gunter Heim: Gleichwertige BrĂźche erkennen in: Rhetos Lern-Lexikon der Physik und der spekulativen Philosophie (2016)
cite-note-44. â Amtliche Rechtschreibregeln vom 1. August 2006, §106, Canoonet